Notrufsystem

Gardia Notrufarmband Erfahrungen: Nutzer und Angehörige berichten

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Gardia Notrufarmband Erfahrungen: Nutzer und Angehörige berichten

Wie bewährt sich das Gardia Notrufarmband im Alltag? Was verändert sich für ältere Menschen, wenn sie den Notruf direkt am Handgelenk tragen? Und wie erleben Angehörige ein solches Notrufsystem?

Technische Daten können erklären, was ein Notrufarmband kann. Vor einer Entscheidung möchten viele Familien aber vor allem wissen, wie sich das System im echten Leben anfühlt und warum andere Menschen sich dafür entschieden haben.

Auf dieser Seite berichten wir deshalb von drei unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Gardia Notrufarmband. Alle drei Geschichten beginnen mit einem Sturz – zeigen aber ganz unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse.

Die dargestellten Erfahrungen stammen aus Rückmeldungen von Gardia-Nutzern und Angehörigen.

Gardia Notrufarmband Erfahrungen im Überblick

Die Erfahrungen unterscheiden sich im Detail, haben aber eines gemeinsam: In einer Notsituation war schnelle Hilfe nicht selbstverständlich erreichbar.

Bei Frau Haardt lag das Smartphone nach ihrem Sturz außer Reichweite.

Herr Sasse und seine Enkeltochter entschieden sich nach wiederholten Stürzen für eine zusätzliche Absicherung am Handgelenk.

Und in einem weiteren Fall war bereits ein Hausnotruf vorhanden – der Notrufknopf konnte nach einem Sturz jedoch nicht erreicht werden.

Genau deshalb spielen bei der Wahl eines Notrufsystems nicht nur technische Funktionen eine Rolle. Entscheidend ist auch:

  • Wird das Gerät tatsächlich am Körper getragen?
  • Ist der Notrufknopf einfach erreichbar?
  • Wer wird im Notfall informiert?
  • Was passiert, wenn Angehörige nicht sofort erreichbar sind?
  • Kann das System auch unterwegs genutzt werden?
  • Gibt es zusätzlich eine automatische Sturzerkennung?

Die folgenden drei Geschichten zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangssituationen sein können.

Nach einem schweren Sturz sollte Hilfe künftig erreichbar sein

Marlies Haardt aus Meschede gehörte bereits früh zu den Nutzerinnen des Gardia Notrufarmbands. Sie war eine der ersten Testerinnen des Gardia Notrufarmbandes im Jahr 2022, noch lange bevor es auf den Markt kam.

Sie lebt im selben Haus wie ihre Tochter, jedoch in einer eigenen Wohnung. Ihre Tochter schaut regelmäßig nach ihr, unterstützt sie im Alltag und verbringt Zeit mit ihr. Rund um die Uhr kann sie jedoch nicht vor Ort sein.

Eines Tages stürzte Frau Haardt schwer in ihrer Wohnung und erlitt einen Oberschenkelhalsbruch. Nach dem Sturz konnte sie sich nicht mehr selbstständig bewegen. Auch ihr Smartphone konnte sie nicht erreichen.

Erst später wurde sie von ihrer Tochter gefunden. Für die Familie war diese Erfahrung der entscheidende Anlass, über eine zusätzliche Notfalllösung nachzudenken.

„Ich kann mir mein Leben ohne Gardia nicht mehr vorstellen.“
, Marlies Haardt

Für Frau Haardt liegt ein wesentlicher Vorteil darin, den Notruf direkt am Körper zu tragen. In einer Notsituation muss sie nicht erst versuchen, ein Telefon zu erreichen.

Auch für ihre Tochter bedeutet das zusätzliche Sicherheit: Wenn sie gerade nicht bei ihrer Mutter sein kann, weiß sie, dass eine Möglichkeit besteht, selbstständig einen Notruf auszulösen.

Die ganze Erfahrung von Frau Haardt im Video

Im folgenden Video erzählen Frau Haardt und ihre Familie selbst von ihren Erfahrungen.

Hinweis: Das Video wurde vor einigen Jahren aufgenommen. Das gezeigte Gardia Notrufarmband und die beschriebenen Kernfunktionen entsprechen weiterhin dem aktuellen Produktstand.

Mehr Sicherheit für Herrn Sasse und seine Familie

Auch bei Herrn Sasse aus Hamm war ein Sturz der Auslöser dafür, sich gemeinsam mit seiner Enkeltochter mit einem Notrufarmband zu beschäftigen.

Im Sommer war ihr Großvater erneut gestürzt. Für seine Enkeltochter war damit ein Punkt erreicht, an dem sie sich intensiver mit der Frage beschäftigte, wie sich für zukünftige Notfallsituationen besser vorsorgen lässt.

„Im letzten Sommer war es dann mal wieder so weit und Opa ist gestürzt. Dann habe ich gesagt: Jetzt reicht’s. Bevor noch irgendetwas Gravierendes passiert, müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie man besser vorsorgen kann.“
, Enkeltochter

Bei ihrer Recherche stieß sie auf das Notrufarmband und entschied sich dafür, es für ihren Großvater zu bestellen.

Seitdem trägt Herr Sasse das Armband regelmäßig. Für ihn steht dabei vor allem das zusätzliche Sicherheitsgefühl im Vordergrund:

„Jetzt, wo ich alleine bin, ist es schon eine schöne Sicherheit. Ich bin davon begeistert und kann es nur weiterempfehlen.“
, Herr Sasse

Herr Sasse ist weiterhin selbstständig unterwegs. Für längere Strecken verwendet er einen Rollator, für kürzere Wege teilweise einen Gehstock. Innerhalb der Wohnung benötigt er diesen nach eigener Aussage meist nicht.

Gerade weil ein Sturz trotz Hilfsmitteln nie vollständig ausgeschlossen werden kann, gibt ihm das Notrufarmband das Gefühl, im Ernstfall eine zusätzliche Möglichkeit zu haben, Hilfe anzufordern.

Auch für die Enkeltochter bedeutet das mehr Sicherheit

Interessant an der Erfahrung der Familie Sasse ist auch die Perspektive der Angehörigen. Die Familie lebt relativ nah beieinander. Deshalb wurden mehrere Familienmitglieder als Notfallkontakte hinterlegt.

Kommt es zu einem Alarm, muss dadurch nicht eine einzelne Person jederzeit erreichbar sein. Die Enkeltochter beschreibt ihre Erfahrung so:

„Bis jetzt haben wir ausschließlich Familienmitglieder hinterlegt, weil wir relativ viele in der Umgebung sind. So kann immer jemand schnell reagieren und in ein paar Minuten hier sein.“

Nach ihrer Erfahrung funktioniert diese Aufteilung im Alltag sehr gut:

„Irgendjemand reagiert immer innerhalb von ein paar Sekunden. Das geht wirklich flott.“

Für die Familie liegt darin ein wichtiger Vorteil: Die Verantwortung für einen möglichen Notfall verteilt sich auf mehrere Personen.

Die Enkeltochter muss deshalb kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie selbst einmal nicht sofort reagieren kann. Sie weiß, dass weitere Familienmitglieder ebenfalls informiert werden können.

Genau diese Möglichkeit ist für viele Angehörige interessant. Eine Notfallkette muss nicht ausschließlich von einer einzigen Person abhängen.

Mehr Sicherheit, ohne Selbstständigkeit aufzugeben

Seit Herr Sasse das Armband trägt, hat es glücklicherweise keinen weiteren Unfall gegeben.

Seine Enkeltochter beschreibt aber noch eine andere Beobachtung: Sie hat den Eindruck, dass sich ihr Großvater mit dem Notrufarmband wieder etwas sicherer bewegt.

Ob ein Notrufarmband tatsächlich Einfluss auf die Standsicherheit hat, lässt sich daraus natürlich nicht ableiten. Das subjektive Sicherheitsgefühl kann für ältere Menschen im Alltag jedoch eine wichtige Rolle spielen.

Herr Sasse selbst fasst seine Erfahrung kurz zusammen:

„Ich würde es weiterempfehlen.“
Hinweis:
Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde das Notrufarmband noch unter dem Namen caera angeboten. Das Produkt wird heute unter der Marke Gardia geführt.

Wenn der Notrufknopf im entscheidenden Moment nicht erreichbar ist

Eine weitere eindrückliche Erfahrung wurde uns bei einer unserer Straßenumfragen von der Tochter eines älteren Mannes geschildert. Ihr Vater hatte bereits ein Hausnotrufsystem.

Eigentlich sollte es ihm die Sicherheit geben, in einer Notsituation schnell Unterstützung anfordern zu können. Doch als er tatsächlich Hilfe benötigte, zeigte sich ein entscheidendes Problem: Der Notrufknopf befand sich nicht in seiner Reichweite.

Eines Tages wurde ihrem Vater plötzlich schwindelig. Er verlor das Gleichgewicht, kippte nach hinten und stürzte. Nach dem Sturz war er nicht mehr in der Lage, selbstständig aufzustehen.

Auch den vorhandenen Hausnotruf konnte er nicht auslösen, weil er die Notruftaste von seiner Position am Boden aus nicht erreichen konnte.

Er musste deshalb einen anderen Weg finden, um auf sich aufmerksam zu machen. Mit einem Staubsaugerschlauch, den er erreichen konnte, klopfte er gegen die Wand. Schließlich wurde ein Nachbar auf die Geräusche aufmerksam und kam ihm zu Hilfe.

Ein Notrufsystem muss im Ernstfall erreichbar sein

Für die Familie war das Erlebnis ein wichtiger Wendepunkt. Es zeigte ihnen, dass nicht allein entscheidend ist, ob ein Notrufsystem vorhanden ist. Ebenso wichtig ist die Frage, ob der Notruf im entscheidenden Moment tatsächlich ausgelöst werden kann.

Gerade nach einem Sturz kann es passieren, dass eine Person:

  • nicht mehr aufstehen kann,
  • sich nur eingeschränkt bewegen kann,
  • das Smartphone nicht erreicht,
  • oder eine nicht am Körper getragene Notruftaste zu weit entfernt ist.

Die Tochter wandte sich anschließend an Gardia, um nach einer Lösung zu suchen, die ihr Vater direkt am Körper tragen kann.

Er entschied sich für das Gardia Notrufarmband und trägt es seitdem am Handgelenk. Damit befindet sich der manuelle Notrufknopf dort, wo er im Alltag möglichst schnell erreichbar sein soll: direkt am Körper.

Für die Familie bedeutet das zusätzliche Sicherheit – unabhängig davon, ob sich ihr Vater gerade im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder einem anderen Bereich seines Zuhauses befindet.

Was zeigen diese drei Erfahrungen?

Die Geschichten von Frau Haardt, Herrn Sasse und der Familie aus unserer Straßenumfrage sind unterschiedlich. Sie zeigen aber drei zentrale Situationen, die bei der Entscheidung für ein Notrufsystem eine Rolle spielen können.

1. Ein Smartphone hilft nur, wenn es erreichbar ist

Nach einem Sturz kann bereits ein Smartphone auf einem Tisch oder in einem anderen Raum unerreichbar sein.

Ein am Handgelenk getragenes Notrufsystem hat deshalb einen praktischen Vorteil: Der Notrufknopf bewegt sich mit der Person.

2. Angehörige können nicht rund um die Uhr vor Ort sein

Viele ältere Menschen leben selbstständig, während Kinder oder Enkel arbeiten, eine eigene Familie haben oder weiter entfernt wohnen.

Ein Notrufsystem kann persönliche Unterstützung nicht ersetzen. Es kann aber eine zusätzliche Möglichkeit schaffen, Hilfe anzufordern, wenn gerade niemand im Raum ist.

3. Eine gute Notfallkette verteilt Verantwortung

Die Erfahrung von Herrn Sasse und seiner Enkeltochter zeigt auch, wie wichtig die Organisation nach einem Alarm ist.

Wenn mehrere Angehörige hinterlegt werden können, muss die Verantwortung nicht ausschließlich bei einem einzelnen Familienmitglied liegen. Das kann gerade für Kinder und Enkel eine spürbare Entlastung sein.

Mehr als nur ein Notrufarmband

Mit Gardia erhalten Sie ein Notrufarmband, das Sturzerkennung, GPS-Ortung und direkte Kommunikation in einem Gerät kombiniert.

Notrufarmband mit Wasserfestigkeit – Perfekt für den täglichen Gebrauch. caera
Ab 0 € monatlich mit Pflegegrad

Ab Pflegegrad 1 können die monatlichen Gebühren für das Gardia Notrufarmband mit Sturzerkennung anteilig oder in voller Höhe von der Pflegekasse getragen werden.

Welche Erfahrungen machen Angehörige mit einem Notrufarmband?

Ein großer Teil der Menschen, die sich mit einem Notrufarmband beschäftigen, sucht nicht für sich selbst. Häufig sind es Kinder oder Enkel, die sich Gedanken um Eltern beziehungsweise Großeltern machen.

Typische Fragen sind:

  • Was passiert, wenn meine Mutter allein stürzt?
  • Was ist, wenn mein Vater beim Spaziergang Hilfe benötigt?
  • Wie erfahre ich, dass etwas passiert ist?
  • Was passiert, wenn ich gerade im Meeting oder unterwegs bin?
  • Können mehrere Familienmitglieder eingebunden werden?

Die Erfahrungen zeigen, dass für Angehörige häufig nicht nur die Technik entscheidend ist. Wichtig ist vor allem das Wissen, dass eine vorher festgelegte Notfallkette existiert. Das kann die Sorge nicht vollständig nehmen. Es kann aber verhindern, dass die gesamte Verantwortung dauerhaft auf einer einzelnen Person liegt.

Wie einfach ist das Gardia Notrufarmband zu bedienen?

Gerade für ältere Menschen kann einfache Bedienbarkeit wichtiger sein als eine lange Liste technischer Funktionen. Das Gardia Notrufarmband konzentriert sich deshalb auf die Notruffunktion mit einem zentralen Notrufknopf.

Im Ernstfall muss nicht zunächst ein Smartphone gesucht, eine App geöffnet oder durch verschiedene Menüs navigiert werden. Ein solcher Aufbau kann besonders für Menschen interessant sein, die:

  • wenig Erfahrung mit Smartphones oder Smartwatches haben,
  • eingeschränkte Feinmotorik besitzen,
  • in einer Stresssituation möglichst wenige Bedienungsschritte benötigen,
  • oder bewusst keine komplexe Smartwatch möchten.

Unabhängig vom gewählten Notrufsystem empfehlen wir, den Ablauf nach der Einrichtung gemeinsam zu testen.

Welche Rolle spielt die automatische Sturzerkennung?

Die Erfahrungen von Frau Haardt und der Familie aus unserer Straßenumfrage zeigen eine wichtige Grenze des manuellen Notrufs: Nach einem schweren Sturz ist nicht garantiert, dass eine Person noch selbst einen Knopf betätigen kann.

Deshalb verfügt das Gardia Notrufarmband zusätzlich über die intelligente, KI-basierte FallGuard360° Sturzerkennung.

Dabei werden Bewegungsdaten ausgewertet, um Stürze zu erkennen. Eine automatische Sturzerkennung kann dadurch eine zusätzliche Sicherheitsebene darstellen.

Wichtig ist jedoch: Keine automatische Sturzerkennung kann jeden denkbaren Sturz zu hundert Prozent erkennen.

Ein harter Sturz kann ein anderes Bewegungsmuster erzeugen als langsames Zusammensacken, Abrutschen oder ein abgefangener Sturz. FallGuard360° wurde auch dafür entwickelt, Bewegungsmuster weniger harter beziehungsweise sogenannter weicher Stürze zu berücksichtigen.

Bei dem Gardia Notrufarmband ergänzen sich zwei Möglichkeiten:

Manueller Notruf: Die Person fordert bewusst Hilfe an.

Automatische Sturzerkennung: Das System kann bei einem erkannten Sturzereignis reagieren, wenn ein aktiver Knopfdruck möglicherweise nicht mehr möglich ist.

Mehr erfahren: Notrufarmband mit Sturzerkennung – wie FallGuard360° funktioniert

Was passiert bei einem Fehlalarm?

Bei automatischen Sturzerkennungssystemen können Fehlalarme grundsätzlich vorkommen.

Das liegt daran, dass Sensoren Bewegungen interpretieren müssen. Manche ungewöhnlichen Alltagsbewegungen können einem Sturz ähneln. Deshalb sollte bei der Auswahl nicht nur gefragt werden: „Hat das Armband eine Sturzerkennung?“

Sondern auch:

  • Was passiert nach einer Erkennung?
  • Kann mit der Person gesprochen werden?
  • Wie wird ein Fehlalarm geklärt?
  • Wer wird anschließend informiert?

Weiterlesen: Fehlalarme bei Notrufsystemen – wie sie entstehen und reduziert werden können

Bei dem Gardia Notrufarmband kann ein unabsichtlicher Notfallalarm innerhalb von 20 Sekunden abgebrochen werden. Bei dem Absetzen eines Notrufs vibriert das Armband und gibt akustische Signale, dass der Alarm gestartet wird. Daher ist ein Abbrechen des Notrufs sehr einfach.

Gardia zu Hause und unterwegs

Herr Sasse nutzt für längere Strecken einen Rollator und für kürzere Wege teilweise einen Gehstock. Seine Erfahrung zeigt damit einen weiteren wichtigen Punkt: Selbstständigkeit endet nicht an der Haustür.

Viele Senioren möchten weiterhin:

  • spazieren gehen,
  • einkaufen,
  • Freunde besuchen,
  • im Garten arbeiten,
  • oder kleine Ausflüge unternehmen.

Ein mobiles Notrufsystem sollte deshalb zur tatsächlichen Lebenssituation passen.

Wer regelmäßig allein unterwegs ist, sollte insbesondere prüfen, ob das System unabhängig von einer stationären Basisstation funktioniert und welche Möglichkeiten zur Standortbestimmung im Notfall bestehen.

Weiterlesen: Notrufsystem für unterwegs: GPS-Ortung und Sicherheit für aktive Senioren

Welche Vorteile zeigen die bisherigen Gardia Erfahrungen?

Aus den geschilderten Erfahrungen lassen sich mehrere wiederkehrende Vorteile ableiten.

Notruf direkt am Handgelenk

Der Notrufknopf wird am Körper getragen und muss nach einem Sturz nicht erst gesucht werden.

Zusätzliche automatische Sturzerkennung

FallGuard360° ergänzt den manuellen Notruf für Situationen, in denen die betroffene Person möglicherweise nicht mehr selbst reagieren kann.

Mehrere Notfallkontakte und professionelle 24/7 Bosch Notrufzentrale

Wie die Familie Sasse zeigt, kann es sinnvoll sein, mehrere Angehörige in die Notfallkette einzubeziehen. Wenn die Notfallkontakte nicht immer erreichbar sind, kann die professionelle Notrufzentrale hinzugebucht werden. Sie können dabei selbst entscheiden, wer im Notruf als erstes informiert wird - die persönlichen Notfallkontakte oder die professionelle Notrufzentrale.

Nutzung zu Hause und unterwegs

Ein mobiles System kann auch für Senioren interessant sein, die weiterhin selbstständig außerhalb ihrer Wohnung unterwegs sind.

Einfache Bedienung

Im Mittelpunkt steht die Notruffunktion statt eines komplexen Smartwatch-Menüs.

Zusätzliche Sicherheit für Angehörige

Nicht nur der Nutzer selbst, sondern auch Kinder und Enkel können davon profitieren, dass für einen möglichen Notfall ein klarer Ablauf vereinbart ist.

Welche Grenzen sollte man kennen?

Erfahrungen sollten nicht nur die positiven Seiten zeigen. Bei einem Notrufarmband sollten auch folgende Punkte berücksichtigt werden:

Das Armband muss getragen werden

Auch ein tragbares System kann nur helfen, wenn es tatsächlich am Handgelenk getragen wird. Tragekomfort und Akzeptanz sind deshalb entscheidend.

Der Akku muss geladen werden

Wie jedes mobile elektronische Gerät muss auch ein Notrufarmband regelmäßig geladen werden. Das Gardia Notrufarmband hat eine lange Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen.

Sturzerkennung ist keine Garantie

Kein technisches System kann sämtliche denkbaren Stürze zuverlässig erkennen.

Ein Notrufarmband ersetzt keine medizinische Betreuung

Es ist ein zusätzliches Hilfsmittel für Notfallsituationen und keine medizinische Überwachung.

Es können laufende Kosten entstehen

Je nach gewähltem Leistungsumfang können neben dem Gerätepreis monatliche Servicekosten entstehen.

Mehr erfahren: Was kostet ein Notrufarmband für Senioren?

Für wen kann das Gardia Notrufarmband besonders interessant sein?

Auf Basis der beschriebenen Erfahrungen kann ein mobiles Notrufarmband besonders interessant sein für:

  • alleinlebende Senioren,
  • Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko,
  • Personen, die bereits einen Sturz erlebt haben,
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität,
  • Senioren, die weiterhin selbstständig unterwegs sind,
  • Angehörige, die nicht jederzeit vor Ort sein können,
  • Familien, die mehrere Notfallkontakte einbinden möchten,
  • und Menschen, die eine einfachere Alternative zu einer komplexen Smartwatch suchen.

Welche Lösung tatsächlich passt, hängt immer von der individuellen Lebenssituation ab.

Was sollte man vor dem Kauf eines Notrufarmbands prüfen?

Bevor Sie sich für Gardia oder ein anderes Notrufsystem entscheiden, lohnt es sich, folgende Fragen gemeinsam zu beantworten:

  1. Wird das Gerät nur zu Hause oder auch unterwegs benötigt?
  2. Soll der Notrufknopf dauerhaft am Körper getragen werden?
  3. Ist eine automatische Sturzerkennung gewünscht?
  4. Wer soll im Notfall informiert werden?
  5. Können mehrere Angehörige als Kontakte eingebunden werden?
  6. Ist zusätzlich eine professionelle Notrufzentrale sinnvoll?
  7. Wird eine Standortfunktion benötigt?
  8. Wie einfach muss die Bedienung sein?
  9. Wie oft muss das Gerät geladen werden?
  10. Welche einmaligen und monatlichen Kosten entstehen?

Die technisch umfangreichste Lösung ist nicht automatisch die beste.

Entscheidend ist, dass das System zur Person und zu ihrem Alltag passt und tatsächlich getragen wird.

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Fazit: Was zeigen die Erfahrungen mit dem Gardia Notrufarmband?

Die drei Erfahrungen zeigen sehr unterschiedliche Situationen. Frau Haardt konnte nach einem schweren Sturz ihr Smartphone nicht erreichen.

Herr Sasse entschied sich gemeinsam mit seiner Enkeltochter nach wiederholten Stürzen für eine zusätzliche Absicherung und schätzt heute besonders das Sicherheitsgefühl im Alltag.

Und die Geschichte aus unserer Straßenumfrage zeigt, dass selbst ein vorhandenes Notrufsystem wenig hilft, wenn der Notrufknopf im entscheidenden Moment nicht erreichbar ist.

Ein Notrufarmband kann Stürze nicht verhindern und bietet keine Garantie dafür, dass jeder Notfall automatisch erkannt wird. Es kann aber dafür sorgen, dass eine Möglichkeit zum Hilfeholen direkt am Handgelenk getragen wird. Für Angehörige kann zusätzlich eine klar organisierte Notfallkette wichtig sein.

Welche Lösung die richtige ist, hängt letztlich von der persönlichen Situation ab – insbesondere von Mobilität, Sturzrisiko, Wohnsituation, gewünschten Notfallkontakten und den benötigten Funktionen.

FAQ: Häufige Fragen zu Gardia Notrufarmband Erfahrungen

Welche Erfahrungen gibt es mit dem Gardia Notrufarmband?
Die geschilderten Erfahrungen drehen sich besonders um das Sicherheitsgefühl durch den Notrufknopf am Handgelenk, die Einbindung von Angehörigen und die zusätzliche automatische Sturzerkennung. Die persönlichen Erfahrungen können je nach Lebenssituation unterschiedlich ausfallen.
Ist das Gardia Notrufarmband einfach zu bedienen?
Das Gardia Notrufarmband konzentriert sich auf die Notruffunktion und verfügt über einen zentralen Notrufknopf. Dadurch muss im Notfall nicht durch ein umfangreiches Smartwatch-Menü navigiert werden.
Funktioniert das Gardia Notrufarmband ohne Smartphone?
Das Gardia Notrufarmband besitzt eine eigene Mobilfunkverbindung. Die tragende Person benötigt daher kein eigenes Smartphone, um das Armband als Notrufsystem zu verwenden.
Können mehrere Angehörige als Notfallkontakte hinterlegt werden?
Je nach gewähltem Gardia-Setup können mehrere Notfallkontakte Teil der Notfallkette sein. Die Erfahrung der Familie Sasse zeigt beispielsweise, wie mehrere Familienmitglieder gemeinsam eingebunden werden können.
Funktioniert Gardia auch unterwegs?
Gardia ist als mobiles Notrufsystem konzipiert und kann auch außerhalb der eigenen Wohnung verwendet werden, sofern die notwendige Mobilfunkversorgung vorhanden ist.
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten?
Unter bestimmten Voraussetzungen kann für ein geeignetes Notrufsystem eine Kostenübernahme beziehungsweise ein Zuschuss infrage kommen. Ob dies im individuellen Fall möglich ist, sollte vor dem Abschluss geprüft werden.

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