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Notrufarmband mit Sturzerkennung: Was passiert bei einem Sturz?

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Notrufarmband mit Sturzerkennung: Was passiert bei einem Sturz?

Ein Sturz passiert oft in ganz alltäglichen Situationen: beim Aufstehen, im Badezimmer, im Garten oder beim Spaziergang. Besonders problematisch wird es, wenn die betroffene Person danach nicht mehr selbstständig aufstehen oder aktiv Hilfe rufen kann. Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann hier zusätzliche Sicherheit bieten. Es wird direkt am Handgelenk getragen und kann einen Notruf nicht nur per Knopfdruck, sondern bei einem erkannten Sturz auch automatisch auslösen. Doch wie funktioniert eine solche Sturzerkennung? Welche Notrufsysteme gibt es? Und was passiert tatsächlich, wenn ein Sturz erkannt wird?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann einen möglichen Sturz automatisch erkennen und einen Notfallprozess starten.
  • Das Gardia Notrufarmband, zum Beispiel, verfügt zusätzlich über einen zentralen Notrufknopf für die manuelle Auslösung.
  • Die KI-basierte FallGuard360° Sturzerkennung analysiert Bewegungsmuster, um sturztypische Ereignisse zu erkennen.
  • Nach einer automatischen oder manuellen Auslösung folgt bei Gardia eine 20-sekündige Sicherheitsphase, in der ein versehentlicher Alarm abgebrochen werden kann.
  • Wird der Notruf nicht beendet, werden die hinterlegten Notfallkontakte über die My Gardia App informiert.
  • Optional kann die professionelle 24/7-BOSCH Notrufzentrale eingebunden werden.
  • Im aktiven Notfall können eine Sprachverbindung hergestellt und der Standort der tragenden Person übermittelt werden.
  • Die tragende Person benötigt für die Nutzung des Gardia Notrufarmbands kein Smartphone.

Warum ist schnelle Hilfe nach einem Sturz so wichtig?

Nicht jeder Sturz führt zu einer schweren Verletzung. Trotzdem kann bereits ein vermeintlich harmloser Sturz zu einer schwierigen Situation werden.

Nach einem Sturz kann es beispielsweise passieren, dass die betroffene Person:

  • nicht mehr allein aufstehen kann,
  • benommen oder verunsichert ist,
  • ihr Telefon nicht erreicht,
  • ihren Aufenthaltsort nicht nennen kann,
  • oder nicht mehr selbstständig Hilfe rufen kann.

Ein Smartphone auf dem Tisch oder ein Telefon im nächsten Raum hilft dann möglicherweise nicht weiter.

Deshalb kann es sinnvoll sein, ein Notrufsystem direkt am Körper zu tragen.

Warum ein Notrufarmband mit Sturzerkennung sinnvoll sein kann

Ein Notrufarmband befindet sich direkt am Handgelenk. Dadurch ist der Notrufknopf im Ernstfall schnell erreichbar. Die automatische Sturzerkennung ergänzt diese manuelle Funktion: Erkennt das System einen möglichen Sturz, kann der Notfallprozess auch dann starten, wenn die betreffende Person den Knopf nicht mehr selbst drücken kann.

Dabei sollten beide Möglichkeiten zusammenspielen:

  • Manueller Notruf:
    Die Person kann selbst Hilfe anfordern.
  • Automatische Sturzerkennung:
    Das System kann bei einem erkannten Sturz selbstständig reagieren.

Gerade diese Kombination ist wichtig, denn nicht jede Notsituation beginnt mit einem Sturz – und nicht nach jedem Sturz ist noch ein aktiver Knopfdruck möglich.

Das Gardia Notrufarmband: mobile Sicherheit direkt am Handgelenk

Das Gardia Notrufarmband wurde als mobile Notfalllösung für Senioren und Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko entwickelt. Es benötigt keine feste Basisstation und funktioniert durch die integrierte Mobilfunkverbindung zu Hause und unterwegs. Die tragende Person benötigt dafür kein eigenes Smartphone.

Zu den zentralen Funktionen gehören:

  • Notruf per Knopfdruck,
  • automatische, KI-basierte FallGuard360° Sturzerkennung,
  • direkte Sprachverbindung über das Armband,
  • Standortübermittlung im aktiven Notfall,
  • Benachrichtigung von bis zu sechs privaten Notfallkontakten,
  • Verwaltung über die My Gardia App,
  • optional eine professionelle 24/7-Notrufzentrale,
  • lange Akkulaufzeit,
  • wasser- und staubgeschütztes Gehäuse.

Damit soll das Armband nicht nur bei einem bewusst ausgelösten Notruf helfen, sondern auch dann unterstützen, wenn ein Sturz automatisch erkannt wird.

Was ist FallGuard360°?

Die FallGuard360° Sturzerkennung ist die KI-basierte automatische Sturzerkennung des Gardia Notrufarmbands. Sie wertet Bewegungsmuster aus und soll erkennen, wenn eine Bewegung einem typischen Sturzereignis entspricht. Das ist entscheidend, weil nicht jede schnelle oder ungewöhnliche Bewegung automatisch ein Sturz ist. Auch Hinsetzen, Stolpern oder abrupte Armbewegungen können starke Bewegungen verursachen. FallGuard360° soll deshalb nicht einfach nur einzelne Erschütterungen registrieren, sondern Bewegungsabläufe intelligent bewerten.

Was ist an FallGuard360° besonders?

Die besondere Herausforderung einer automatischen Sturzerkennung liegt darin, tatsächliche Stürze von normalen Alltagsbewegungen zu unterscheiden.

Gardia verbindet deshalb die automatische Erkennung mit mehreren Sicherheitsmechanismen:

  • KI-basierte Analyse der Bewegung,
  • automatische Auslösung bei einem erkannten Sturz,
  • deutliche Warnsignale durch Ton, Licht und Vibration,
  • 20 Sekunden Zeit zum Abbrechen,
  • zusätzlicher manueller Notrufknopf.

Damit bleibt die tragende Person handlungsfähig, wenn beispielsweise eine Bewegung fälschlicherweise als Sturz erkannt wurde.

Wichtig bleibt dennoch: Keine automatische Sturzerkennung kann garantieren, jeden Sturz zu erkennen. Deshalb ist der manuelle Notrufknopf weiterhin ein zentraler Bestandteil des Gardia Notrufarmbands.

Was passiert bei einem Sturz beim Gardia Notrufarmband

Wird ein mögliches Sturzereignis durch FallGuard360° erkannt, startet automatisch der Notfallprozess.

1. Der Sturz wird erkannt

FallGuard360° erkennt einen Sturz (Ruhephase von 10 Sekunden nach einem Sturz notwendig, um einen Sturz zuverlässig zu erkennen) und aktiviert den Notfallmodus. Die tragende Person muss dafür keinen Knopf drücken.

2. Die 20-Sekunden-Sicherheitsphase beginnt

Das Armband signalisiert deutlich, dass ein Notruf vorbereitet wird.

Es:

  • vibriert,
  • blinkt,
  • und gibt ein akustisches Signal aus.

Diese Phase dauert 20 Sekunden. Ist kein Notfall eingetreten, kann der Alarm innerhalb dieser Zeit über den Notrufknopf beendet werden.

3. Der Notruf wird ausgelöst

Wird der Alarm nicht abgebrochen, wird der aktive Notfall an die hinterlegten Notfallkontakte weitergeleitet. Über die My Gardia App können bis zu sechs private Kontakte eingebunden werden. Optional kann die professionelle Bosch Notrufzentrale hinzugebucht werden.

Im Notfall gut verbunden

Mit der My Gardia App erhalten Angehörige wichtige Notfallmeldungen, Standortinformationen und Zugriff auf relevante Einstellungen. So bleiben alle Beteiligten im Ernstfall informiert und können schneller reagieren.
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4. Angehörige können reagieren

Die hinterlegten Vertrauenspersonen können im aktiven Notfall:

  • die Notfallmeldung sehen,
  • eine Sprachverbindung zum Armband herstellen,
  • den übermittelten Standort einsehen,
  • sich zum Standort navigieren lassen,
  • und sich mit weiteren Notfallkontakten abstimmen.

So wissen Angehörige schneller, dass etwas passiert ist und wo Hilfe benötigt wird.

Was passiert, wenn die gestürzte Person noch sprechen kann?

Kann die betroffene Person nach dem Sturz reagieren, kann ein Notfallkontakt eine direkte Sprachverbindung zum Gardia Notrufarmband herstellen. Mikrofon und Lautsprecher befinden sich direkt im Armband.

So lässt sich beispielsweise klären:

  • Was ist passiert?
  • Ist die Person verletzt?
  • Kann sie selbstständig aufstehen?
  • Wo genau befindet sie sich?
  • Wird ein Angehöriger benötigt?
  • Muss professionelle Hilfe organisiert werden?

Die tragende Person muss dafür kein Smartphone erreichen oder eine Telefonnummer wählen.

Was passiert, wenn die Person nicht mehr reagieren kann?

Genau hier liegt ein wichtiger Vorteil der automatischen Sturzerkennung. Ist die betroffene Person nach dem Sturz beispielsweise benommen oder nicht in der Lage, den Notrufknopf selbst zu drücken, kann der durch FallGuard360° gestartete Notfallprozess trotzdem weiterlaufen. Die hinterlegten Kontakte werden informiert und können den im aktiven Notfall übermittelten Standort einsehen. Damit hängt die Notfallkette nicht ausschließlich davon ab, ob die gestürzte Person noch selbst aktiv Hilfe anfordern kann.

Was passiert bei einem Fehlalarm?

Auch eine intelligente Sturzerkennung kann eine ungewöhnliche Bewegung möglicherweise als Sturz einordnen. Deshalb gibt es bei Gardia die 20-Sekunden-Sicherheitsphase. Beispiel: Eine Person setzt sich sehr schnell hin und das System erkennt die Bewegung als mögliches Sturzereignis.

Dann passiert Folgendes:

  1. Das Armband vibriert, blinkt und piept.
  2. Die 20-Sekunden-Phase beginnt.
  3. Die Person erkennt, dass kein Notfall besteht.
  4. Sie beendet den Alarm über den Notrufknopf.
  5. Der Notruf wird nicht weitergeleitet.

So kann die tragende Person einen versehentlich gestarteten Notfall selbst abbrechen.

Welche Rolle spielen Angehörige?

Über die My Gardia App können bis zu sechs private Notfallkontakte hinterlegt werden. Wird ein Notfall ausgelöst, können diese informiert werden und sich untereinander abstimmen. Für Angehörige bedeutet das: Sie müssen nicht erst herausfinden, ob jemand anderes bereits reagiert. Die Notfallkette kann gemeinsam organisiert werden.

Im Ernstfall können Sie:

  • eine Sprachverbindung aufbauen,
  • den Standort prüfen,
  • zur betroffenen Person fahren,
  • weitere Angehörige koordinieren,
  • oder bei Bedarf professionelle Hilfe organisieren.

Was passiert mit der professionellen 24/7-Notrufzentrale von Bosch?

Auf Wunsch kann das Gardia Notrufarmband zusätzlich mit der professionellen 24/7-Notrufzentrale von Bosch genutzt werden. Ist dieser Service gebucht, kann ein ausgelöster Notruf zusätzlich an die Notrufzentrale weitergeleitet werden. Dort kann eine Sprachverbindung zur tragenden Person hergestellt und die Situation eingeschätzt werden. Abhängig vom Notfall wird anschließend die passende Unterstützung organisiert. Für Angehörige kann das eine zusätzliche Entlastung sein – besonders dann, wenn sie nicht rund um die Uhr selbst erreichbar sein können.

Wird die tragende Person ständig geortet?

Nein. Die Standortübermittlung bei Gardia ist an einen aktiven Notfall gekoppelt.

Sie wird relevant, wenn:

  • ein manueller Notruf ausgelöst wurde oder
  • FallGuard360° Sturzereknnung einen möglichen Sturz erkannt und den Notfallprozess gestartet hat.

Die Standortfunktion dient damit der Unterstützung im konkreten Notfall und nicht einer dauerhaften Ortung im Alltag

Sicherheit, wenn ein Knopfdruck nicht mehr möglich ist

Das Gardia Notrufarmband kombiniert Notrufknopf und FallGuard360° Sturzerkennung für schnelle Hilfe zu Hause und unterwegs.
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So bereiten Sie sich auf einen Notfall vor

Auch das beste Notrufsystem funktioniert zuverlässiger, wenn die wichtigsten Abläufe vorher eingerichtet sind.

Achten Sie deshalb darauf:

  1. Notfallkontakte hinterlegen: Idealerweise sind mehrere zuverlässige Kontakte eingerichtet.
  2. My Gardia App vorbereiten: Die App sollte bei allen Notfallkontakten installiert und die Benachrichtigungen aktiviert sein.
  3. Notfallkette abstimmen: Klären Sie vorab, wer im Ernstfall reagiert und welche Aufgaben übernimmt.
  4. Armband regelmäßig tragen: Das Notrufarmband kann nur unterstützen, wenn es tatsächlich am Handgelenk getragen wird.
  5. Akkustand im Blick behalten: Laden Sie das Armband rechtzeitig auf und achten Sie auf Hinweise bei niedrigem Akkustand.
  6. Zugang organisieren: Falls relevant, sollten Schlüssel- oder Zugangsinformationen sinnvoll und sicher hinterlegt sein.

Entscheidend ist vor allem: Das Notrufarmband sollte getragen, geladen und einsatzbereit sein, damit die Notfallkette im Ernstfall zuverlässig starten kann.

Fazit

Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann besonders dann sinnvoll sein, wenn nach einem Sturz möglicherweise kein aktiver Hilferuf mehr möglich ist. Beim Gardia Notrufarmband analysiert die KI-basierte FallGuard360° Sturzerkennung Bewegungsmuster und kann bei einem erkannten Sturz automatisch den Notfallprozess starten. Wird der Alarm innerhalb der 20-sekündigen Sicherheitsphase nicht beendet, werden die hinterlegten Notfallkontakte informiert. Im aktiven Notfall können eine direkte Sprachverbindung hergestellt und der Standort der tragenden Person übermittelt werden. Optional lässt sich zusätzlich die professionelle 24/7-Notrufzentrale von Bosch einbinden. Gleichzeitig bleibt der manuelle Notrufknopf jederzeit verfügbar. So verbindet Gardia zwei wichtige Möglichkeiten: selbst Hilfe anfordern, wenn es noch möglich ist – und automatisch ei

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Sturzerkennung beim Gardia Notrufarmband?
Gardia nutzt die KI-basierte FallGuard360° Sturzerkennung, um Bewegungsmuster auszuwerten und mögliche Sturzereignisse zu erkennen. Wird ein Sturz erkannt, startet automatisch der Notfallprozess.
Was passiert, wenn das Gardia Notrufarmband einen Sturz erkennt?
Das Armband signalisiert den gestarteten Alarm zunächst 20 Sekunden lang durch Vibration, Licht und Ton. Wird der Alarm nicht abgebrochen, werden die hinterlegten Notfallkontakte informiert.
Kann ein Fehlalarm abgebrochen werden?
Ja. Nach einer automatischen oder manuellen Auslösung besteht bei Gardia eine 20-sekündige Sicherheitsphase. Innerhalb dieser Zeit kann der Alarm über den Notrufknopf beendet werden.
Werden Angehörige bei einem Sturz informiert?
Ja. Die hinterlegten Notfallkontakte oder die professionelle 24/7 Notrufzentrale von Bosch werden über die My Gardia App über den aktiven Notfall informiert. Es können bis zu sechs Kontakte eingebunden werden.
Benötigt die tragende Person ein Smartphone?
Nein. Die tragende Person benötigt kein eigenes Smartphone. Die My Gardia App wird von den hinterlegten Notfallkontakten verwendet.
Kann Gardia Hilfe auslösen, wenn die Person nicht mehr reagieren kann?
Ja. Wird ein Sturz automatisch erkannt, kann der Notfallprozess auch ohne manuellen Knopfdruck starte
„Als ich im Flur gestürzt bin, konnte ich nicht mehr aufstehen und den Knopf auch nicht drücken. Gardia hat den Sturz erkannt und meine Tochter informiert. Zu wissen, dass Hilfe auch dann losgeht, wenn ich selbst nicht mehr reagieren kann, gibt mir im Alltag ein ganz neues Gefühl von Sicherheit.“
, Peter H., 75

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