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Notrufarmband mit Sturzerkennung bei Schwindel und Kreislaufproblemen: Wann kann es helfen?

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Notrufarmband mit Sturzerkennung bei Schwindel und Kreislaufproblemen: Wann kann es helfen?

Beim Aufstehen wird plötzlich alles schwarz vor Augen. Nach dem Duschen fühlen sich die Beine weich an. Oder während eines Spaziergangs setzt unerwartet starker Schwindel ein. Solche Situationen können beunruhigend sein. Besonders im höheren Alter steigt die Sorge, das Gleichgewicht zu verlieren oder zu stürzen. Befindet sich das Telefon dann in einem anderen Raum oder in einer Tasche, ist Hilfe möglicherweise nicht sofort erreichbar. Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann in dieser Situation ein zusätzliches Sicherheitsnetz sein. Es wird direkt am Handgelenk getragen und ermöglicht es, über einen zentralen Knopf Hilfe anzufordern. Erkennt das System einen möglichen Sturz, kann die Notfallkette je nach Modell auch automatisch beginnen.

Wichtig ist jedoch: Ein Notrufarmband erkennt weder Schwindel noch Kreislaufprobleme selbst. Es reagiert auf Bewegungen, die zu einem Sturz passen können. Deshalb ersetzt die Technik keine ärztliche Untersuchung, sondern ergänzt die medizinische Abklärung und geeignete Maßnahmen zur Sturzprävention. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Schwindel und Kreislaufprobleme das Sturzrisiko erhöhen können, wie eine automatische Sturzerkennung funktioniert und in welchen Situationen ein Notrufarmband unterstützen kann.

Was versteht man unter Schwindel und Kreislaufproblemen?

Schwindel kann sich sehr unterschiedlich anfühlen. Manche Menschen haben das Gefühl, dass sich der Raum dreht. Andere fühlen sich benommen, schwankend oder unsicher auf den Beinen.

Auch der Begriff Kreislaufprobleme wird im Alltag für verschiedene Beschwerden verwendet.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schwarzwerden vor den Augen,
  • plötzliches Schwächegefühl,
  • Benommenheit,
  • Übelkeit,
  • kalter Schweiß,
  • Herzklopfen,
  • Gangunsicherheit,
  • kurze Bewusstlosigkeit.

Eine mögliche Ursache ist ein plötzlicher Blutdruckabfall beim Aufstehen. Diese sogenannte orthostatische Hypotonie kommt besonders häufig bei älteren Menschen vor. Typische Anzeichen sind Schwindel, Benommenheit und in manchen Fällen eine kurze Ohnmacht. Schwindel kann jedoch viele weitere Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans, Herzrhythmusstörungen, Flüssigkeitsmangel oder die Wirkung bestimmter Medikamente.

Wiederkehrende, neue oder besonders starke Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

✔ Schwindel und Kreislaufprobleme können die Stand- und Gangsicherheit beeinträchtigen.

✔ Besonders nach dem Aufstehen kann der Blutdruck vorübergehend abfallen.

✔ Kommt es zu einem Sturz oder einer Ohnmacht, ist möglicherweise kein aktiver Knopfdruck mehr möglich.

✔ Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann auf einen möglichen Sturz reagieren und eine Notfallkette einleiten.

✔ Die Sturzerkennung erkennt nicht den Schwindel selbst, sondern auffällige Bewegungs- und Lageveränderungen.

✔ In einer Notsituation können Sie auch manuell per Knopfdruck einen Notruf auslösen.

✔ Bei Bewusstlosigkeit, Brustschmerzen, Atemnot, Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen muss sofort 112 gewählt werden.

Warum können Schwindel und Kreislaufprobleme zu einem Sturz führen?

Sicheres Stehen und Gehen ist ein Zusammenspiel verschiedener Körperfunktionen. Dazu gehören die Augen, das Gleichgewichtsorgan, die Muskulatur, die Nerven und der Kreislauf. Gerät eines dieser Systeme aus dem Gleichgewicht, kann die Standfestigkeit nachlassen. Oft versucht die betroffene Person noch, sich an einer Wand, einem Möbelstück oder einem Geländer festzuhalten. Reicht die Reaktionszeit dafür nicht aus, kann sie stolpern, zusammensacken oder zu Boden fallen.

Besonders häufig treten unsichere Situationen auf:

  • beim Aufstehen aus dem Bett,
  • nach längerem Sitzen,
  • beim nächtlichen Gang ins Badezimmer,
  • nach einer heißen Dusche,
  • bei hohen Außentemperaturen,
  • nach körperlicher Belastung,
  • auf Treppen,
  • während eines Spaziergangs.

Auch Medikamente können den Blutdruck oder das Gleichgewicht beeinflussen. Verändern oder beenden Sie verordnete Medikamente jedoch niemals eigenständig. Treten Beschwerden auf, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber sprechen.

Was passiert bei einer Ohnmacht?

Eine Ohnmacht wird medizinisch als Synkope bezeichnet. Dabei verliert die betroffene Person vorübergehend das Bewusstsein.

Manchmal kündigt sich die Ohnmacht an. Mögliche Warnzeichen sind:

  • Schwindel,
  • verschwommenes Sehen,
  • Übelkeit,
  • plötzliches Schwitzen,
  • Schwäche,
  • Benommenheit.

In anderen Fällen tritt die Bewusstlosigkeit ohne deutliche Vorwarnung ein. Die Person verliert die Körperspannung und sackt zusammen oder fällt ungebremst zu Boden. Gerade dann kann es schwierig oder unmöglich sein, selbst einen Notruf auszulösen. Auch nach dem Erwachen können Verwirrtheit, Schmerzen oder eine Verletzung verhindern, dass der Notrufknopf gedrückt wird. Eine Ohnmacht sollte medizinisch abgeklärt werden. Sie kann durch einen vorübergehenden Blutdruckabfall entstehen, aber auch mit Herzrhythmusstörungen oder anderen behandlungsbedürftigen Ursachen zusammenhängen.

Sicherheit direkt am Handgelenk

Das Gardia Notrufarmband erkennt Stürze, stellt im Notfall eine Sprachverbindung her und informiert die hinterlegten Kontakte oder die professionelle 24/7 Notrufzentrale von Bosch.
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Wie funktioniert ein Notrufarmband mit Sturzerkennung?

Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung enthält Sensoren, die Bewegungen, Beschleunigungen und Lageveränderungen erfassen. Registriert das System einen Bewegungsablauf, der zu einem Sturz passen könnte, beginnt je nach Modell ein mehrstufiger Notfallprozess.

  • Ein Sturz wird erkannt

Das System registriert eine auffällige Bewegung und die anschließende Lageveränderung. Beim Gardia Notrufarmband ergänzt die intelligente FallGuard360° Sturzerkennung den zentralen Notrufknopf. Erkennt das System einen Sturz, kann der Notfallprozess automatisch beginnen. Der manuelle Notrufknopf bleibt dennoch wichtig, da eine Notsituation auch ohne einen vorausgehenden Sturz auftreten kann.

  • Das Armband macht auf den Alarm aufmerksam

Das Notrufarmband gibt zunächst einen Ton mit einer Vibration aus. Dadurch weiß die tragende Person, dass ein Notfallprozess gestartet ist.

  • Ein Fehlalarm kann beendet werden

War die Bewegung harmlos oder benötigt die Person keine Hilfe, kann sie den Alarm innerhalb von 20 Sekunden durch ein längeres Drücken auf den Notfallknopf abbrechen.

  • Notfallkontakte werden informiert

Wird der Vorgang nicht beendet, benachrichtigt das System je nach Tarif bis zu sechs private Notfallontakte gleichzeitig oder die professionelle Notrufzentrale von Bosch.

  • Eine Sprachverbindung wird hergestellt

Dank des eingebauten Mikrofons und der Lautsprecher, kann direkt mit der betroffenen Person gesprochen werden.

  • Passende Hilfe wird organisiert

Je nach Situation kann ein Angehöriger vorbeikommen, ein Nachbar informiert oder der Rettungsdienst verständigt werden.

Wann kann ein Notrufarmband mit Sturzerkennung helfen?

Ein Notrufarmband behandelt keine Kreislaufbeschwerden. Es kann jedoch dann unterstützen, wenn Schwindel oder eine Ohnmacht zu einem Sturz führen.

  • Wenn die Person plötzlich zu Boden fällt

Verliert eine Person das Bewusstsein und stürzt, ist ein aktiver Knopfdruck meist nicht mehr möglich. Erkennt das Armband den Bewegungsablauf als möglichen Sturz, kann die Notfallkette automatisch beginnen.

  • Wenn die Person nach dem Sturz nicht aufstehen kann

Auch bei erhaltenem Bewusstsein kann es vorkommen, dass starke Schmerzen, eine Verletzung oder die ungünstige Lage am Boden das Aufstehen verhindern. Ein automatisch ausgelöster Alarm kann in diesem Fall dafür sorgen, dass Angehörige oder eine Notrufzentrale auf die Situation aufmerksam werden.

  • Wenn das Telefon nicht erreichbar ist

Ein Smartphone befindet sich häufig auf dem Tisch, am Ladegerät oder in einer Tasche. Ein Notrufarmband wird direkt am Handgelenk getragen und bleibt dadurch leichter erreichbar.

  • Wenn der Vorfall unterwegs passiert

Schwindel kann auch beim Spaziergang, beim Einkaufen oder im Garten auftreten. Ein mobiles Notrufarmband mit eigener Mobilfunkverbindung kann außerhalb der Wohnung eingesetzt werden, sofern Mobilfunkempfang besteht.

  • Wenn Angehörige nicht in der Nähe sind

Leben Angehörige weiter entfernt oder sind nicht jederzeit erreichbar, kann eine professionelle Notrufzentrale eine zusätzliche Absicherung bieten.

Erkennt die Sturzerkennung jeden Schwindelanfall?

Nein. Eine automatische Sturzerkennung erkennt weder Schwindel noch niedrigen Blutdruck. Sie analysiert Bewegungen. Bleibt die betroffene Person trotz starker Beschwerden stehen oder setzt sich kontrolliert hin, liegt möglicherweise kein typisches Sturzmuster vor.

Das Gardia Notrufarmband mit FallGuard360°

Das Gardia Notrufarmband verfügt über die intelligente FallGuard360° Sturzerkennung. Sie wurde speziell auf typische Bewegungsabläufe älterer Menschen abgestimmt und wertet mehrere Sensordaten gemeinsam aus. Erkennt FallGuard360° einen möglichen Sturz, kann der Notfallprozess auch dann beginnen, wenn kein aktiver Knopfdruck mehr möglich ist. Vor der Weiterleitung macht das Gardia Notrufarmband auf den gestarteten Ablauf aufmerksam, sodass ein Fehlalarm noch beendet werden kann.

Das Gardia Notrufarmband verbindet die Sturzerkennung mit weiteren Funktionen:

  • zentraler Notrufknopf,
  • integrierte Mobilfunkverbindung,
  • Nutzung ohne Smartphone der tragenden Person,
  • direkte Sprachverbindung am Handgelenk,
  • Standortübermittlung im aktiven Notfall,
  • private Notfallkontakte,
  • optional professionelle 24/7-Notrufzentrale von Bosch,
  • bis zu 21 Tage Akkulaufzeit.

Das Gardia Notrufarmband kann zu Hause und unterwegs eingesetzt werden. Dadurch bleibt die Notruffunktion auch beim Spaziergang, im Garten oder beim Einkaufen erreichbar, sofern eine Mobilfunkverbindung vorhanden ist.

Was passiert nach einem erkannten möglichen Sturz?

Erkennt FallGuard360° einen möglichen Sturz, weist das Gardia Notrufarmband auf den gestarteten Ablauf hin. Benötigen Sie keine Hilfe, können Sie den Fehlalarm während der vorgesehenen Abbruchphase beenden. Wird der Alarm nicht abgebrochen, werden abhängig vom gewählten Tarif private Notfallkontakte oder die professionelle 24/7-Notrufzentrale von Bosch informiert. Über das Gardia Notrufarmband kann anschließend direkt mit Ihnen gesprochen werden. Gleichzeitig können im aktiven Notfall Standortinformationen bereitgestellt werden.

So lässt sich klären:

  • Sind Sie ansprechbar?
  • Haben Sie Schmerzen?
  • Können Sie selbstständig aufstehen?
  • Befinden Sie sich zu Hause oder unterwegs?
  • Kann ein Angehöriger helfen?
  • Wird medizinische Unterstützung benötigt?

Private Notfallkontakte oder professionelle Notrufzentrale?

Bei manchen Notrufsystemen werden ausschließlich Angehörige, Freunde oder Nachbarn informiert. Das kann gut funktionieren, wenn mehrere zuverlässige Personen eingebunden sind.

Sinnvoll sind klare Absprachen:

  • Wer reagiert auf eine Meldung?
  • Wer wohnt in der Nähe?
  • Wer besitzt einen Ersatzschlüssel?
  • Was geschieht, wenn niemand erreichbar ist?
  • Wann soll der Rettungsdienst alarmiert werden?

Das Gardia Notrufarmband kann optional mit der professionellen 24/7-Notrufzentrale von Bosch verbunden werden. Wird ein Notfall ausgelöst, nehmen geschulte Mitarbeitende Kontakt zur tragenden Person auf und schätzen die Situation ein. Je nach Lage können anschließend Angehörige, hinterlegte Kontaktpersonen oder der Rettungsdienst verständigt werden. Eine professionelle Notrufzentrale kann besonders sinnvoll sein, wenn private Kontakte nicht rund um die Uhr erreichbar sind oder weiter entfernt wohnen.

Im Notfall direkt informiert

Mit der My Gardia App werden hinterlegte Notfallkontakte informiert, können im aktiven Notfall den Standort einsehen und schnell Hilfe organisieren.
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Wann sollten Sie Schwindel ärztlich abklären lassen?

Schwindel ist nicht automatisch ein Notfall. Wiederkehrende oder erstmals starke Beschwerden sollten jedoch nicht als normale Alterserscheinung abgetan werden.

Eine ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, wenn:

  • der Schwindel regelmäßig auftritt,
  • Sie bereits gestürzt sind,
  • es zu einer Ohnmacht gekommen ist,
  • Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls hinzukommen,
  • die Beschwerden nach dem Aufstehen auftreten,
  • Sie neue Medikamente einnehmen,
  • sich Ihr Gang deutlich verändert hat,
  • die Beschwerden Ihren Alltag einschränken.

Eine genaue Untersuchung kann dabei helfen, mögliche Ursachen zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Was können Sie bei beginnendem Schwindel tun?

Setzt Schwindel ein, versuchen Sie nicht, schnell weiterzugehen. Auch ein hastiger Griff nach einem instabilen Möbelstück kann das Sturzrisiko erhöhen.

Hilfreich kann sein:

  • sofort stehen zu bleiben,
  • sich auf einen stabilen Stuhl zu setzen,
  • sich bei starker Schwäche hinzulegen,
  • Bewegungen langsam auszuführen,
  • bei Hitze einen kühleren Ort aufzusuchen,
  • bei Bedarf den Notrufknopf zu drücken.

Wer häufiger beim Aufstehen unter Schwindel leidet, kann sich zunächst auf die Bettkante setzen und einen Moment warten. Die geeigneten Maßnahmen hängen jedoch von der Ursache ab und sollten ärztlich abgestimmt werden.

So lässt sich das Sturzrisiko im Alltag reduzieren

Ein Notrufarmband kann im Ernstfall unterstützen. Noch besser ist es, mögliche Auslöser und Stolperfallen frühzeitig zu reduzieren.

  • Langsam aufstehen

Wechseln Sie nicht abrupt vom Liegen oder Sitzen in den Stand. Setzen Sie sich zunächst aufrecht hin und warten Sie kurz.

  • Ausreichend trinken

Flüssigkeitsmangel kann Kreislaufbeschwerden begünstigen. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen sollte die passende Trinkmenge jedoch ärztlich abgestimmt werden.

  • Medikamente prüfen lassen

Einige Medikamente beeinflussen den Blutdruck oder verursachen Schwindel. Nehmen Sie Änderungen niemals selbstständig vor.

  • Laufwege freihalten

Lose Teppiche, Kabel, schlechte Beleuchtung und glatte Böden erhöhen das Risiko zusätzlich.

  • Kraft und Gleichgewicht trainieren

Regelmäßige Bewegung kann Muskeln und Balance unterstützen. Übungen sollten immer an den individuellen Gesundheitszustand angepasst werden. In unserem kostenlosen E-Book zur Sturzprophylaxe finden Sie weitere praktische Übungen, hilfreiche Alltagstipps und einfache Maßnahmen, mit denen sich Trittsicherheit und Gleichgewicht im Alltag stärken lassen.

  • Das Notrufarmband regelmäßig tragen

Ein Notrufarmband kann nur helfen, wenn es geladen ist und tatsächlich am Handgelenk getragen wird. Das gilt besonders nachts, im Badezimmer, im Garten und auf kurzen Wegen.

Für wen kann ein Notrufarmband mit Sturzerkennung sinnvoll sein?

Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann besonders für Menschen infrage kommen, die:

  • regelmäßig unter Schwindel leiden,
  • bereits eine Ohnmacht erlebt haben,
  • beim Aufstehen Kreislaufprobleme bekommen,
  • allein wohnen,
  • schon einmal gestürzt sind,
  • ein erhöhtes Sturzrisiko haben,
  • nach einer Operation oder Reha unsicher gehen,
  • kein Smartphone besitzen,
  • häufig allein unterwegs sind,
  • Angehörige haben, die weiter entfernt wohnen.

Die Entscheidung sollte gemeinsam mit der späteren Trägerin oder dem späteren Träger getroffen werden. Das Gerät soll Sicherheit geben, ohne das Gefühl von Selbstständigkeit einzuschränken.

Ein Notrufarmband ersetzt keine Behandlung

Schwindel und Kreislaufprobleme lassen sich nicht durch ein technisches Gerät behandeln.

Ein Notrufarmband kann jedoch ein Teil eines persönlichen Sicherheitsnetzes sein. Dazu gehören außerdem:

  • ärztliche Abklärung,
  • geeignete Behandlung,
  • eine sturzsichere Umgebung,
  • regelmäßige Bewegung,
  • verlässliche Ansprechpartner,
  • klare Absprachen für den Ernstfall.

Fazit

Schwindel und Kreislaufprobleme können die Standfestigkeit plötzlich beeinträchtigen. Besonders beim Aufstehen, im Badezimmer, bei Hitze oder unterwegs besteht die Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren. Ein Notrufarmband mit Sturzerkennung kann unterstützen, wenn die betroffene Person stürzt und nicht mehr selbstständig Hilfe anfordern kann. Es bleibt direkt am Handgelenk und kann abhängig vom System Angehörige oder eine professionelle Notrufzentrale informieren. Wichtig ist jedoch eine realistische Erwartung: Die Sturzerkennung erkennt nicht jeden Schwindelanfall und nicht jede Form des Zusammensinkens. Sie ergänzt den manuellen Notrufknopf, ersetzt ihn aber nicht. Das Gardia Notrufarmband verbindet die FallGuard360° Sturzerkennung mit mobiler Nutzung, direkter Sprachverbindung und Standortübermittlung im aktiven Notfall. Damit kann es ein sinnvoller Bestandteil eines persönlichen Sicherheitsnetzes sein – besonders für Menschen, die trotz Kreislaufbeschwerden möglichst selbstständig leben möchten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Hilft ein Notrufarmband bei Schwindel?
Ein Notrufarmband behandelt Schwindel nicht. Es kann jedoch dabei helfen, Unterstützung anzufordern, wenn Sie sich unsicher fühlen, stürzen oder nicht mehr selbstständig Hilfe holen können.
Erkennt eine Sturzerkennung eine Ohnmacht?
Die Sturzerkennung erkennt nicht die Ohnmacht selbst. Sie reagiert auf Bewegungen und Lageveränderungen, die während eines Sturzes entstehen können.
Was passiert, wenn kein Knopfdruck mehr möglich ist?
Erkennt ein Notrufarmband mit Sturzerkennung einen möglichen Sturz, kann der Notfallprozess automatisch beginnen. Je nach System werden private Kontakte oder eine Notrufzentrale informiert.
Funktioniert das Gardia Notrufarmband ohne Smartphone?
Ja. Die tragende Person benötigt kein eigenes Smartphone. Das Gardia Notrufarmband verfügt über eine integrierte Mobilfunkverbindung.
Wann ist Schwindel ein Notfall?
Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, Brustschmerzen, Lähmungen, Sprachstörungen oder starken Sehstörungen muss sofort 112 gewählt werden.
Kann das Gardia Notrufarmband unterwegs genutzt werden?
Ja. Das Gardia Notrufarmband kann zu Hause und unterwegs eingesetzt werden. Voraussetzung ist eine ausreichende Mobilfunkverbindung.
„Als mir beim Aufstehen plötzlich schwindelig wurde, verlor ich das Gleichgewicht und stürzte im Flur. Mein Telefon lag im Wohnzimmer und ich konnte zunächst nicht wieder aufstehen. Zum Glück trug ich das Gardia Notrufarmband. Kurz nach dem Sturz wurde meine Tochter informiert und konnte direkt mit mir sprechen. Allein ihre Stimme zu hören, hat mich beruhigt. Seitdem trage ich das Gardia Notrufarmband jeden Tag besonders morgens, nachts und wenn ich allein zu Hause bin.“
, Willi B., 83 Jahre

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