10 Dinge, die ich vor dem Kauf eines Notrufarmbands wissen wollte
Vom Notruf außerhalb der Wohnung bis zum Akku: die zehn Fragen, die vor dem Kauf wirklich zählen.
Ich habe mir die gängigen Notruflösungen angesehen, bevor ich mich entschieden habe. Das hier hätte ich vorher gern gewusst.
Als bei meiner Mutter das Thema aufkam, habe ich mir angesehen, was es überhaupt gibt.
Hausnotruf, Smartwatch, Umhängekette, Notrufarmband.
Was dabei auffällt: Die Prospekte beantworten selten die Fragen, die man tatsächlich hat.
Diese zehn habe ich mir vor dem Kauf gestellt. Hier sind die Antworten.

1. Funktioniert es auch unterwegs?
Das ist die Frage, an der die meisten klassischen Systeme scheitern.
Der Hausnotruf endet an der Basisstation, meist nach wenigen Metern.
Im Gardia Armband steckt eine eigene Mobilfunkverbindung. Es funktioniert im Wohnzimmer, im Schrebergarten und im Urlaub, fast überall in Europa.
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2. Was passiert, wenn niemand mehr drücken kann?
Ein Knopf hilft nur, solange man ihn erreicht. Bei einem schweren Sturz oder einem eingeklemmten Arm ist das oft nicht der Fall.
Gardia erkennt den Sturz selbst und löst aus.
Wie empfindlich es reagiert, lässt sich in der App einstellen.
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3. Braucht man dafür ein Smartphone?
Nein. Weder ein Handy noch WLAN.
Die tragende Person braucht nichts weiter als das Armband.
Die My Gardia App ist für die Angehörigen gedacht, nicht für die Trägerin.

4. Kann man direkt darüber sprechen?
Ja. Lautsprecher und Mikrofon sitzen im Armband.
Im Notfall steht die Verbindung sofort, ohne dass jemand ein Telefon erreichen muss.

5. Wie oft muss es geladen werden?
Etwa einmal im Monat: der Akku hält bis zu 21 Tage.
Genau hier scheitern die meisten Smartwatches. Sie liegen jede nacht an der Ladeschale, dabei können Stürze auch nachts passieren.
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Gardia Notrufarmband
- Erkennt Stürze automatisch
- Funktioniert auch unterwegs, ohne Basisstation
- Bis zu 21 Tage Akku
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6. Wird der Standort ständig überwacht?
Nein. Der Standort wird nur bei einem aktiven Alarm übermittelt.
Kein Bewegungsprofil, keine tägliche Statistik für die Angehörigen.

7. Wer bekommt den Notruf?
Das legen Sie selbst fest.
Entweder werden zuerst die hinterlegten Kontakte benachrichtigt, und die 24/7-Notrufzentrale von Bosch übernimmt, wenn dort niemand erreichbar ist.
Oder der Alarm läuft direkt an die Zentrale.

8. Was passiert bei einem Fehlalarm?
Nichts Dramatisches: 20 Sekunden Zeit, ein Knopfdruck, erledigt.
Der Alarm lässt sich direkt am Armband abbrechen.

9. Was kostet es monatlich?
Das Gerät kostet einmalig 99,95 € statt 199,95 €.
Dazu der Tarif: 17,95 € im Monat für das BasisPaket, 32,90 € im Monat mit Notrufzentrale.
Der erste Monat ist gratis, der Tarif wird später in der App gewählt.

10. Was übernimmt die Pflegekasse?
Ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von 25,50 € netto im Monat zu den Servicekosten.
Sie übernimmt damit den Tarif mit Notrufzentrale. Für gesetzlich Versicherte bleiben 0,00 €, Privatversicherte zahlen etwa 2,55 €.
Den Antrag stellt Gardia digital, direkt nach dem Kauf.
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